What is this life if, full of care,
We have no time to stand and stare.
No time to stand beneath the boughs
And stare as long as sheep or cows.
No time to see, when woods we pass,
Where squirrels hide their nuts in grass.
No time to see, in broad daylight,
Streams full of stars, like skies at night.
No time to turn at Beauty's glance,
And watch her feet, how they can dance.
No time to wait till her mouth can
Enrich that smile her eyes began.
A poor life this if, full of care,
We have no time to stand and stare.
Well, yes, Canada can cost you an arm and a leg. A leg in the case of William Henry Davies, hobo extraordinaire et littéraire. Most of his travelling and begging days he spent in America and his native Wales. Panhandling, in fact, provided the funds for printing his first book of poetry - a case of dedication beyond the call of the road.
The vagabond is an archetype of poetry, yet it seems so much easier for the rich and well-connected to describe. Aristocrats just love playing shephards' games. Well, here, for once, is the real McCoy...
William Henry Davies:
Muße
Was soll'n die Mühen dieser Welt,
wenn uns die Zeit zum Staunen fehlt?
Die Zeit zum unter Bäumen stehn,
wie Kuh und Schaf das Land besehn.
Die Zeit zu spähn, am Waldessaum,
nach Eichhorns Nüssen unterm Baum.
Die Zeit, bei Tag zu sehn die Pracht
des Stroms voll Sterne, wie bei Nacht.
Die Zeit, zum Blick der Schönen drehn
und ihre Füße tanzen sehn.
Die Zeit zu warten, bis ihr Mund
dir schenkt, was erster Blick tat kund.
Wie arm das Leben auf der Welt,
wenn uns die Zeit zum Staunen fehlt!
Diesen Waliser Dichter zog es lange Jahre in Amerika umher: Als "Super-Tramp", wie er sich selbst in seiner Autobiographie beschrieb. In Renfrew, Ontario verlor er ein Bein, als er auf einen Expresszug aufzusprang. Nach England zurückgekehrt, erbettelte er sich das Geld für den Druck seines ersten Gedichtbands, heiratete eine um dreißig Jahre jüngere (Ex)Prostituierte und fand offensichtlich viel Vergnügen an seinem "armen" Leben.
Der Vagabund ist ein Archetyp der Poesie - und wie vieles ist dieses Reich des Reimes leichter für den Reichen zu erreichen - siehe manch einen Dichter mit aristokratischem Namen. Was ich damit sagen will? Nichts, gar nichts - bloßes Wortgeranke aus dem Leben eines Taugenichts um ein schönes Gedicht…