We wear the mask that grins and lies,
It hides our cheeks and shades our eyes,—
This debt we pay to human guile;
With torn and bleeding hearts we smile,
And mouth with myriad subtleties.
Why should the world be over-wise,
In counting all our tears and sighs?
Nay, let them only see us, while
We wear the mask.
We smile, but, O great Christ, our cries
To thee from tortured souls arise.
We sing, but oh the clay is vile
Beneath our feet, and long the mile;
But let the world dream other-wise,
We wear the mask!
Paul Laurence Dunbar
For Dunbar's biography and, indeed, the rich roster of African-American poets, visit Afropoets.net.
Masks are some of the oldest and most common realms of the human spirit. This site contains one more poem about the human mask - although that mask may, perhaps, be closer to... — but why not check on your own?
Paul Laurence Dunbar:
Wir tragen die Maske
Die Maske tragen wir, die lügt,
die Wang' verbirgt, das Auge trübt, -
so zahlen wir für Menschenlist:
das Herz zerbricht, doch Lächeln sprießt
und unser Worte Schwall betrügt.
Warum soll denn versteh'n die Welt,
welch' Tränen sie und Seufzer zählt?
Sie soll nur seh'n uns als vergnügt,
und nur maskiert.
Wir lächeln, doch der Schrei - Oh Christ! -
aus tief gequälter Seele fließt;
wir singen, doch wie hart der Steg
auf dem wir gehn, wie lang der Weg!
Mach' nur, daß dies die Welt nicht spürt:
Wir sind maskiert!
Ihnen laufen kalte Schauder über den Rücken? Mir auch - und herzlichen Dank für das Kompliment!
Aber ich muß zugeben, an diesem Gedicht bin ich gescheitert. Ja, schon, den jambischen Tetrameter habe ich noch hingekriegt, aber das Reimschema ist dabei flöten gegangen.
Das Gedicht hat nur zwei reimende Phoneme: Acht(!) Zeilen haben den einen Reim (lies, eyes, wise, sighs, cries, etc.), fünf den anderen (guile, smile, while, vile, mile). Das habe ich nicht nachahmen, sondern nur durch vag anklingende ("slant") Reime andeuten können. Selbst dann gelang es mir nicht, der direkten Bedeutung der Worte (verglichen mit ihrem Gefühlsanspruch) gerecht zu werden..
Trotzdem: Ich konnte es nicht lassen. Aber ich habe eine (fast) wörtliche Übersetzung beigelegt, um Ihnen das Originalgedicht näherzubringen. Und Buße zu tun.
Übrigens, Paul Laurence Dunbar war, wie man heutzutage in den Vereinigten Staaten sagt, ein "African-American" (seine Mutter war noch Sklavin gewesen). Wenn Sie sich für seinen zu kurzen Lebenslauf interessieren, oder mehr über die lange Liste afro-amerikanischer Dichter erfahren wollen, besuchen Sie doch die afropoets.net Webseite.
Die Welt der Maske zählt zu den ältesten und tiefsten Welten des Menschen (und nicht nur des Menschen). Masken gibt es viele; aber zumindestens einer - wenn auch einer sehr verschiedenen - können Sie in einem Gedicht von Helmberg-Lanner nachgehen. Auch mit kaltem Schauder, hoffe ich...